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Normalität

Ich muss mich beeilen, die Verfolger rücken immer näher.
Sie waren mir schon seit Monaten hinterher, sie lassen mich einfach nicht in Frieden. Wo ich auch bin, weiß ich, das sie immer in der Nähe sind, mich immer beobachten.
Ich sehe sie nur selten denn es sind immer andere Leute, doch ich weiß, dass sie zu denen gehören. Alle sagen, ich bilde mir das nur ein, das seien ganz normale Leute, doch ich weiß es besser.
Sie kommen näher, ich kann es genau spüren.
Panik macht sich in mir breit und ich laufe noch schneller. Die Passanten auf der Straße tun so, als würden sie sie nicht auch bemerken, aber ich weiß es besser, die gehören vermutlich auch zu denen.
Die Straße ist nicht mehr sicher, ich bin fast bei meinem Haus.
Endlich bin ich da, ich haste schnell die Stufen zu meiner sicheren Wohnung hoch, schließe schnell hinter mir die Tür und verriegele sie mit den beiden Schlössern, danach durchsuche ich meine Wohnung wie immer nach Wanzen, die sollen ja möglichst wenig über mich erfahren.
Habe nichts gefunden also lege ich mich auf mein Bett und warte gespannt.
Sind sie mir gefolgt?
Nach einer Stunde will ich endlich entspannen, als es plötzlich an der Tür klopft.
Mist!
Sie haben mich doch gefunden!
Die Wohnung hat nur einen Ausgang, also bleibt mir nur eines, ich gehe zum Fenster.

Lokales:
Der 34 Jahre alte Markus W. hat sich am gestrigen Nachmittag aus dem Fenster seiner Wohnung in den Tod gestürzt.
Der Postbote bemerkte nach seinem klingeln einen Aufschrei unten vor dem Haus und rief sofort Polizei und Krankenwagen. Für Markus W. kam jede Hilfe zu spät.
Seine Kollegen beschreiben ihn als eine freundliche und aufgeschlossene Persönlichkeit. Die Nachbarn von W. sind entsetzt darüber, wie es in ihrer Nachbarschaft zu einer solchen Tragödie kommen konnte.

¼ Bahnimpuls

Die Bahnlinie, unendliche Ödnis. Wir befinden uns in der Gegenwart. Dies sind die Abenteuer der neuen ODEG RE2 die auf dem Weg nach Berlin unterwegs ist, neue Antirekorde zu brechen, auf Gleisen, auf denen noch nie zuvor ein Zug gewesen ist.
Zumindest hat man mitunter diesen Eindruck. Es läuft fast nichts nach Plan und die Passagiere ,Pardon, die Crew beobachtet draußen die scheinbar fremden Welten, an denen sie vorbei ziehen.
An Bord ist auch alles vertreten, von den Fähnrichen (eine lärmende Schulklasse) über den Kommunikator (ein dauerhaft telefonierender Manager) bis hin zum Chef der Sicherheit (der Kontrolleur).
Ab und zu werden auf manchen, scheinbar unbewohnten Planeten in der Galaxie „Brandenburg“ Forschungsteams ausgesetzt, um die Welt dort draußen eingehender zu beobachten.
Nur leider scheint der Warpantrieb defekt zu sein, wir fahren schon seit Ewigkeiten nur mit ¼ Impuls, aber vermutlich ist das nur wieder einmal eine defekte Plasmaspule, die Teile gehen ja ständig kaputt.

Wellen

Die Wellen schwappen von einer zur anderen Seite – scheinbar – Sie driften ziellos auf dem Wasser umher, mal hier, mal dort – scheinbar – sie sind alle gleich, auch wenn manche Größer sind als andere – scheinbar.

Geradlinig wälzen sie sich auf ein Ziel zu, welches sie selbst noch nicht kennen, ja nicht einmal erahnen können.
Und doch besteht eine Welle, von der flüsternden Erschaffung des Windes, bis zur Brechung am Ufer stets aus den selben Atomen, ist immer in einem fortwährenden Kreislauf in sich selbst gefangen.
Alle Wellen sind Individuen, und doch scheinbar gleich.

Wohin ziehst du, kleine Welle?

Ein nasses Erwachen – Teil 7

Nach längerer Pause geht es wieder weiter mit der rätselhaften Geschichte des noch unbekannten Mannes.

Hier ist sie also:

Lange Zeit geschah nichts während ich schlief. Doch mit einem mal, verändert sich alles um mich. Ich schwebe! Einfach nur so im Raum ohne sich Bewegen zu können und ohne das ich zunächst etwas in der totalen Schwärze um mich herum erkennen kann.

Die Panik steigt in mir hoch, ich muss hier raus! Die nicht mehr vorhandenen Wände kommen immer näher, ohne das ich etwas dagegen unternehmen könnte!

Doch auch maximale Anstrengung half nicht gegen diese Zwangsstarre. Wieder verändert sich meine Umgebung, die Schwärze weicht einer dunklen Weite, in der man in der Ferne riesige, runde Gebilde ausmachen kann.

Auch diese wurden langsam immer besser erkennbar, der ganze Prozess hat etwas groteskes an sich, es scheint so, als würde ein zuvor nicht vorhandener Nebel sich langsam lichten und die Sicht langsam klaren.

Die gigantischen Gebilde wurden langsam als Planeten identifizierbar. Was hatte das zu bedeuten? Wo bin ich? Was für ein abartiges Spiel wird hier mit mir getrieben?

Scheinbar befinde ich mich im Weltraum, doch das kann nicht sein, ich wäre doch schon längst Tod. Oder bin ich gar schon Tod und dies ist der…

Weiter komme ich nicht mehr, da erscheint direkt vor meinen Augen abermals aus dem nicht vorhandenen Nebel eine Form. Es ist ein großes Gesicht, doch es sieht merkwürdig aus, irgend wie Fremd und doch Vertraut. Der Blick wird noch einmal ein wenig klarer, es ist kein Mensch, zumindest nicht ganz. Es ist das Gesicht von jemanden der einem Menschen nur ähnelte Die online casino Gestalt besitzt keine Nase, auch keine Löcher an der die Nase sich befinden müsste, weiter sind die Augen ein klein wenig zu sehr an der Seite des Kopfes, die Hautfarbe stimmt auch nicht ganz.

Mit einem mal bin ich Wach.

Die Gestalt steht noch immer vor mir, doch diese merkwürdigen Planeten sind immerhin verschwunden, ich befinde mich jedoch auch nicht mehr in dem Raum, in dem ich mich schlafen gelegt hatte.

Die Gestalt hat sich direkt über mich gebeugt, weswegen mir das Gesicht so gigantisch vorgekommen war, jedoch war es eher ein zu kleiner Kopf, zumindest im Vergleich zum gigantischen Körper auf dem er sich befand.

Die Gestalt richtet sich wieder so weit auf, wie es ihm der nicht sehr hohe Raum erlaubt und Fragt: „Qulis. Wie geht es Ihnen, Fremder? Sie wahren lange Zeit sehr schwer erkrankt. Sa!“

Der Bankraub

In der Bank sah alles ganz normal aus an dem Morgen, der sich allen beteiligten in das Gedächtnis brennen würde. Die Kunden standen Schlange um ihr hart erspartes Geld wie immer einer – nein – der Bank zum Fraß vor zu werfen.

Das Wetter war gut, recht warm aber noch erträglich und keinerlei Wolken am Himmel, Olaf stand hinterm Schalter und dachte eigentlich nur noch an den Feierabend.

Das würde sich jedoch in den nächsten 2 Sekunden ändern, denn soeben fielen ihm 2 merkwürdige Gestalten auf, welche sich die ganze Zeit nervös umsahen und lange Mäntel trugen. Bei dem heißen Wetter!

Unauffällig griff Olaf zum hausinternen Telefon um den Wachdienst zu all alarmieren, doch es war bereits zu spät.

Die zwei Männer, beide etwa Ende 20, der linke langes, dunkelbraunes Haar. Der andere, welcher rechts hinter ihm stand, hatte kurzes blondes Haar, sodass man, wenn man nicht sehr genau hinsah, denken könnte, er hätte eine Glatze.

Die beiden Männer schlugen ihre Mäntel zurück und darunter kamen jeweils etwa 20 Bananen, lange und sehr reife Bananen (!) zum Vorschein.

Fast simultan griffen beide Männer nach je 2 Bananen und richteten sie auf sich selbst. Alle Menschen in der Umgebung begannen augenblicklich zu schreien, Olaf brachte sich hinter seinem Schalter in Sicherheit, halb hervor schauend um die Szene vor ihm gut beobachten zu können.

Über all den spontan entstandenen Lärm schrie der Blonde Mann in die Menge „Alle auf den Boden! Oder wir werden diese Bananen essen!“

Augenblicklich kehrte Ruhe ein, die beiden Männer standen über all der am Boden liegenden Menge, wie Herrscher nach einer siegreichen Schlacht.

Der etwas kleinere Mann mit den dunklen Haaren ging zu Olafs Schalter und verlangte von dem am Boden wimmernden Mann „Geben sie uns all ihr Geld!“ Der eingeschüchterte richtete sich unsicher auf und holt all das Geld hervor, welches er finden konnte und packte es in die Tasche, welche der Mann vor ihn hingestellt hatte. Olaf zuckte beim Anblick der Tasche erneut zusammen, sie war über und über mit Bananen bedruckt! Diese Männer schreckten auch vor nichts zurück.

Derweil hatte sich die Polizei bereits auf der Straße versammelt und hatte ihr Knallobst gezogen, jedoch hatte die Polizei zu viel Angst, die Männer aufzuhalten, da bei einem Zugriff die an den Männern hängenden Bananen ja getroffen werden könnten.

Also verfolgten sie die Männer nur bis zur Grenze und das Geld wurde auch nie wieder gefunden. Von den Bananen wurden nur noch die Schalen auf einer Raststätte gefunden. Es waren einfach sehr skrupellose Bankräuber, sie schreckten nicht einmal vor unschuldigen Bananen zurück.

SIE

Vom Weltraum betrachtet, sieht die Welt so normal aus, bei Nacht kann man überall in den besiedelten Gegenden Lichter sehen. Doch durch was werden diese Lichter erzeugt? Durch SIE. SIE beobachten uns den ganzen Tag lang, SIE sind überall, SIE fallen niemanden auf.

Keiner beachtet SIE, auch wenn SIE uns überall beobachten können, observieren können. Sogar bei Nacht sorgen SIE dafür, dass SIE uns beobachten können, SIE erhellen die Umgebung mit ihrem Licht, um uns auch bei Nacht beobachten zu können und selbst das fällt uns nicht auf!

SIE beobachten uns schon seit vielen Jahren und es werden immer mehr. SIE warten darauf, uns eines Tages zu stürzen, für dieses hohe Ziel stehen SIE den ganzen Tag reglos da und beobachten, beobachten wie wir unseren Einkäufen nachgehen, von der Arbeit wieder kommen. SIE finden alle unsere Neigungen und Schwächen heraus.

 

Vom Weltraum aus kann man all das nicht erraten, es sieht friedlich aus, wie immer. Auch an der Erde ist uns nichts aufgefallen.

Seid alle gewarnt vor IHNEN!

Fahn, fahn, fahn, mit der deutschen Bahn!

Ich fahre nach einem anstrengenden Tag nach Hause mit der deutschen Bahn. Ein leichtes Nickerchen droht mich in dem hoffnungslos überfüllten Zug, in dem ich erst nach 2 Stationen einen Sitzplatz ergattern konnte, zu übermannen.

Doch soweit sollte es nicht kommen: „Die Fahrscheine bitte“ tönt die leicht genervte Stimme der Schaffnerin. Routiniert sage ich zu ihr „Ein Ticket von Dresden Friedrichstadt nach Cottbus Hauptbahnhof mit Bahncard 50 bitte“. Die Schaffnerin beginnt bereits fleißig in ihren kleinen Computer zu Tippen, angespornt von dem Wort „Bahncard 50“, doch dann fangen die Probleme an.

Ich hatte derweil nämlich bereits nach meinem Portemonnaie in meiner Tasche geangelt, fasste allerdings nur ins leere. Panik steigt auf, „Vielleicht in der anderen Tasche?“ – denke ich mir, doch auch dort war das Portemonnaie nicht auffindbar. Innerhalb von Nanosekunden beginnt mein Gehirn zu arbeiten und lieferte auch sofort eine Antwort: Zu Hause auf dem Schreibtisch liegt es!

Sofort geht die linke Hand ihrer Arbeit nach. *Klatsch* Und schon ist das Gesicht von der Handfläche großräumig bedeckt.

Heute ging auch echt alles schief, Erst die Acht im Hinterrad des Fahrrads, weil ich mit dem alten Teil ohne Gangschaltung mich den Berg hoch gekämpft habe (18% Steigung sind so wirklich nicht zu verachten!) und nun das…

„Scheiße!“ lasse ich, wohl Formuliert und Durchdacht, verlauten – „Ich habe mein Portmonee vergessen.“

Der Blick der Schaffnerin verdunkelt sich so schnell, dass man meinen könnte es würden jeder Zeit Bomber am Himmel auftauchen.

„Haben sie wenigstens ihren Ausweis dabei?“ (na klar, wer hat den bitte seinen Ausweis nicht im Portemonnaie?)

„Leider nicht“ ist aber meine einzige knappe Antwort und so begann der Marathon:

Name und Adresse auf einen eilig geholten Zettel geschrieben, das ganze Unterschrieben, den Ausgedruckten Zettel mit exakt den gleichen Daten auch noch einmal Unterschrieben, noch einmal auf irgend einem anderen hastig ausgedruckten Zettel unterschrieben, sich einen Vortrag darüber angehört, dass das nicht okay ist schwarz zu fahren (ach ne) und schon habe ich meinen Zettel in der Hand, welcher mich anweist, 64€ an das unten angegebene Konto zu überweisen, da es sonst teuer wird (ich finde auch 64€ schon teuer, für eine Strecke, welche sonst nur 11,10€ kostet).

Nun gut, dann war das eben gerade meine teuerste Zugfahrt bislang.

Der Moment

Es ist ein perfekter Tag. Die Sonne scheint, ich wandere im Garten umher und setze mich auf die oberste Stufe der Treppe aus Natursteinen, welche zu den Weinpflanzen führt.

Es ist ziemlich still dafür, dass ich in der Vorstadt wohne, nur ein paar Autos auf der Brücke in der Ferne stören die Ruhe.

In letzter Zeit ist viel geschehen, viel hat sich verändert. Nun ist einer der Momente gekommen, wo man sich total entspannen und auf das zurück schauen kann, was geschehen ist.

Ich denke nach über das, was ich falsch gemacht habe, was ich hätte anders machen können. Es ist erstaunlich, wie einzelne, eigentlich harmlose Entscheidungen zusammen mit der Zeit wie ein einschlagender Vorschlaghammer wirken können.

Und mit einem mal stürzt alles auf einen zurück,mit einer Macht, die man nie erwartet hätte.

Um das alles zu verarbeiten und sich Gedanklich neu zu Strukturieren, werden Momente wie diese geschaffen, in denen man einfach nur verharren kann, scheinbar zeitlos, selbst die Ameise am Boden bleibt für Minuten bewegungslos stehen. Sie ahnt nichts von dem, was um sie herum alles geschieht, sie macht nur was für ihren Stamm gut ist, was das Überleben einfacher macht. Und doch hat selbst die Ameise die Macht, sich anders zu entscheiden, auch sie kann Fehler machen. Von außen betrachtet sind diese Fehler nur minimal, nicht bedeutend für den ganzen Stamm.

Doch was, wenn diese Ameise ihre Fehler nicht bemerkt? Was, wenn diese Fehler immer häufiger werden und sie keine Chance mehr hat, ohne Hilfe diese wieder zu berichtigen? Dann benötigt sie Hilfe von außen, von anderen Ameisen, welche ihr helfen können, die Fehler zu beheben, damit dem Stamm an sich nichts geschieht, damit der Ameise nichts geschieht.

Doch die Ameise muss damit Leben, dass sie große Fehler gemacht hat, muss sich selbst finden um aus diesen Fehlern gutes zu lernen.

Möglicherweise, hat auch diese eine Ameise am Boden, genau in diesem einen Moment, die Chance genutzt, sich selbst zu helfen, in sich zu gehen und sich zu bessern.

Diese Chancen sind einmalig, es sollte mehr davon geben.

Gehirndrift

Ich spüre nichts mehr.

Nicht mal, das ich nichts spüre und das schon seit 2 Stunden. Theoretisch könnte man diesen Umstand jetzt Ausnutzen und mal zum Beispiel durch ein Kohlebecken gehen, aber ehrlich gesagt vergeht einem dann auch der Reiz an der Sache. Das Verrückte ist ja, das man solche Dinge nur macht, weil man sie eigentlich nicht machen möchte, wodurch das ganze den gewissen verrückten Touch bekommt.

Die Leute wollen sich durch solche Verrücktheiten von anderen abheben. Die Kohle-Läufer schaffen das auch tatsächlich, da sich dieses Kunststück nur wenige trauen, aber die große Mehrheit ist schon der Meinung, dass man im korrekt verrücktem Licht steht wenn man nur im Büro seine Kaffeetasse mit dem Henkel nach innen statt nach außen hinstellt oder (wenn man besonders wagemutig ist) eine Horizontal anstatt Vertikal gestreiften Krawatte an 2 Tagen die Woche trägt.

Die wirklich tollen Verrückten erkennt man daran, dass sie nicht mit ihren Taten vor anderen prahlen, sie erzählen diese nur dann, wenn sie direkt gefragt werden und auch dann reden sie darüber, als sei es das natürlichste der Welt.

Und die große, runde Welt bekommt von diesen Leuten nichts mit. Nur von den Wichtigtuern mit ihren neuen Krawatten. Diese treten dann in Fernsehshows auf und geben Interviews. Doch so funktioniert diese Gesellschaft, diejenigen die sich am meisten aufspielen, bekommen die meiste Aufmerksamkeit und diejenigen, welche wirklich großes vollbracht haben, gehen unbemerkt nach Hause und überlegen weiter, wie sie die Welt zu einem noch besseren und verrückteren Abbild seiner selbst machen. Sie haben auch einen Plan wie sie die Umweltprobleme der Welt lösen können und der sieht so aus: Zunä…

„Bist du Eingeschlafen?“ Verschlafen blinzle ich, in meinem Kopf wabern noch die letzten Reste meines Traumes herum. Irgendwie habe ich das Gefühl, etwas sehr wichtiges übersehen zu haben. Aber ach was, es war doch nur ein Traum.

Rennen der Erinnerungen

Der lange Gang liegt vor mir, alles was ich machen muss ist, nicht stehen zu bleiben. Immer weiter zu Gehen, nein. Besser noch immer schneller zu werden, zu rennen, zu fliegen.

Ich fliege über den rauen Boden, welcher einmal mit einem teuren Teppich belegt war. Doch nun sind alle Böden gleich. Spröde, Porös und Rissig. Aber vor allem ohne einen Belag.

Mit der Zeit werden alle Gleich. Alles wird unordentlich. Deswegen muss ich hier raus. Aber der Flur ist lang – sehr lang. Und noch ist kein Ende in Sicht. Man könnte meinen dass immer mehr Weg dazu kommt, je weiter ich renne. Doch das ist nur die Einbildung. Ich renne schon zu lange immer davon und kein Ende ist in Sicht. Ich werde mit jeder Sekunde, Jeder Minute, mit jeder Stunde Schneller. Doch irgendwann nicht mehr, nach Wochen, Monaten, Jahren werde ich langsamer und beschleunige immer noch.

Die Zeit fliest nach einer Weile immer langsamer. Der Unterschied zwischen den Sekunden verrinnt. Dann der zwischen den Minuten. Nach langer Zeit sind alle Wochen gleich. Ein immer weiter Rennen, sich möglichst Entfernen von dieser Katastrophe. Aber es klappt nicht, die Erinnerungen holen ein immer wieder ein. Egal wie weit man weg rennen möchte, wie viel Zeit vergangen ist, wie weit man entfernt ist.

Man sieht alles immer um sich. Diesen Flur mit den Fenstern links und rechts. Alles ist in Dunkelheit getaucht. Am anderen Ende des Flures ist eine einzelne Tür, auf welche ich langsam zugehe, immer schneller werde. Vor der Tür steht sie, ich möchte schnell zu ihr.

Doch als ich fast angekommen bin, wird es mit einem mal hell.

Dann sind die Fensterscheiben links und rechts weg und alles versinkt in Hitze, Chaos und Licht.

Seit dem laufe ich immer weiter. Weiter bis es nicht mehr geht. Werde verfolgt, von meinen Erinnerungen, von meinem vorherigen Leben.

Doch nach langer Zeit weiß ich nicht mehr wieso ich laufe, doch ich laufe solange bis ich das Ende es Flures erreicht habe.

Dann bleibe ich einfach Stehen. Für immer.

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